Warum ich begleite.
Warum ich diesen Weg gehe.
Warum es mich gibt.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich geglaubt habe, dass Essen mein Feind ist.
Dass mein Körper gegen mich arbeitet.
Dass ich stärker sein müsste, kontrollierter, perfekter.
Ich habe Jahre in Essstörungen verbracht
Bulimie, Binge Eating, Magersucht, Ess-Brech-Sucht.
Jeder Buchstabe davon war ein eigener Schmerz.
Und doch war all das – rückblickend – eine Sprache.
Eine Botschaft aus meinem Innersten.
Ein leiser Ruf nach mir selbst.
Nicht, weil ich „gestört“ war.
Sondern weil ich verloren hatte, was mich nährt:
mich selbst.
Warum ich Dich heute begleite
Weil ich weiß, wie es ist,
… wenn Dein Tag schon am Morgen schwer ist, weil Essen darin vorkommt.
… wenn Du Dich schuldig fühlst, egal ob Du isst oder nicht isst.
… wenn Du Deinen Körper ablehnst, sogar hasst und es gleichzeitig schmerzt, genau das zu fühlen.
… wenn Du denkst, Du müsstest es alleine schaffen.
… wenn Du Dir Nähe wünschst, aber Scham Dich schweigen lässt.
… wenn Du funktionieren musst, obwohl Du innerlich längst nicht mehr kannst.
Ich begleite Dich, weil ich weiß, wie dunkel es werden kann und wie leise Heilung beginnt.
Nicht laut.
Nicht plötzlich.
Nicht perfekt.
Sondern in einem kleinen Moment,
in dem Du spürst:
„Ich will leben. Ich will Frieden.“
Wer ich bin
Ich bin Christine Lobacz.
Eine Frau, die 25 Jahre Essstörung überlebt hat.
Eine Frau, die sich selbst verloren und wiedergefunden hat.
Eine Frau, die heute aus tiefster Seele weiß:
Heilung beginnt nicht im Kopf.
Heilung beginnt im Herz.
Und sie braucht einen Menschen, der DICH wirklich sieht.
Ich arbeite nicht aus Büchern.
Nicht aus Konzepten.
Sondern aus:
- meiner eigenen Geschichte
- meinem eigenen Schmerz
- meinem eigenen Weg zurück in meinen Körper
und den Erfahrungen der Frauen, die ich bereits begleiten durfte.
Weil mein Weg mich gelehrt hat,
wie Körper, Nervensystem, Seele und Weiblichkeit zusammengehören.
Wo eine Essstörung wirklich beginnt
Manchmal beginnt der Kampf nicht laut.
Er beginnt im Alltag:
Wenn Du am Tisch sitzt, der Teller vor Dir und niemand ahnt, dass es kein Abendessen ist, sondern Krieg.
Wenn Du im Supermarkt vor einer Packung stehst und niemand sieht, dass es nicht um Schokolade geht,
sondern um Schuld, Scham und Kontrolle.
So war es bei mir.
Essen war kein Essen. Essen war Verhandlung. Jeder Bissen eine Schuldfrage. Jedes Sattwerden eine Niederlage.
Die Essstörung ließ mich glauben:
- dass Liebe und Essen sich ausschließen.
- dass ich nur wertvoll bin, wenn ich hungrig bin.
- dass ich stark bin, wenn ich verzichte und schwach, wenn ich mir etwas erlaube.
Und ich habe es geglaubt. Jahrzehntelang.
Nach außen lachte ich, funktionierte ich, glänzte ich und niemand spürte, wie oft ich im Stillen zerbrach.
Der Flüsterton des Körpers
Irgendwann wurde der Flüsterton meines Körpers lauter als die Stimme meiner Essstörung.
Er sagte nicht: „Du bist falsch.“
Er sagte:
„Schau hin.“
„Hör mir zu.“
„Hier tut etwas weh.“
Er war nie ein Feind.
Er war ein Wegweiser.
Ein Ruf zurück zu mir.
Mein Wendepunkt
Ich begann wieder zu spüren.
Nicht, weil ich geheilt war.
Sondern, weil ich müde war, mich weiter zu verlieren.
Ich spürte meinen Körper – und zum ersten Mal nicht als Gegner.
Ich spürte Hunger – nicht als Gefahr, sondern als Leben.
Ich spürte Essen – nicht als Kontrolle, sondern als Zuhause.
Heilung war kein Ziel.
Heilung war ein Heimkehren.
Ein Wiederfinden.
Ein erstes nahes Zusammensein mit mir selbst.
Mit meinem Herzen.
Meiner Weiblichkeit.
Meiner Wahrheit.
Als ich erlaubte, dass beides zusammengehört – Dunkelheit und Licht – wurde etwas klar:
- Ich darf ganz sein.
- Ich darf sichtbar sein.
- Ich darf mich selbst halten.
Und aus dieser Erkenntnis wurde mein WARUM geboren.
Warum ich heute Räume für Frauen erschaffe
Drei Räume. Ein Herz. Eine Wahrheit.
„Von Herzen genährt – Heilung außerhalb des Tellerrandes“
ist der Raum, der Frauen auffängt, die nicht mehr kämpfen wollen.
Nicht noch eine Diät. Nicht noch ein Plan.
Sondern ein Ort, an dem Du beginnst zu spüren, dass genährt sein nicht am Teller beginnt
und niemals dort endet.
„Dein Herz isst“
ist meine Haltung, meine Mission, meine Wahrheit.
Weil Essen kein Feind ist. Essen ist eine Sprache – die Sprache:
Deiner Sehnsucht,
Deiner Grenzen,
Deiner Bedürfnisse,
Deiner Liebe – Deines Herzens.
Hier geht es nicht darum, weniger oder mehr zu essen.
Sondern darum, endlich zu fühlen, was in Dir hungrig ist.
„BE A ME – BODY“
ist der Weg zurück zu dem, was unter der Essstörung liegt:
- Dein Mut.
- Dein Genugsein.
- Deine Annahme.
- Dein wahres Selbst.
- Dein Atem.
- Deine Öffnung.
- Dein Entdecken.
- Deine Weiblichkeit.
- Dein Zuhause.
Es ist kein Programm. Keine Methode. Keine Leistung. Sondern ein liebevoll gehaltener Raum, in dem Du Dich neu schreiben darfst – Schicht für Schicht, Atemzug für Atemzug.
Für Dich
Ich begleite Frauen wie Dich, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, alles zu kennen:
- das Doppelleben,
- das Abstumpfen,
- das Aushalten,
- den Kampf im eigenen Kopf
und gleichzeitig:
- die Sehnsucht nach Ruhe,
- nach Ankommen und Frieden,
- nach einem Leben, das nicht von Kontrolle bestimmt ist.
Ich kenne die Angst vor dem eigenen Körper und den Mut, der gebraucht wird, ihn wieder zu berühren.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, ein JA in sich zu tragen, auch wenn es noch leise ist:
- ein JA zum eigenen Körper,
- ein JA zum eigenen Herzen,
- ein JA zum eigenen Leben.
Ich gehe mit Dir, weil Dein Schmerz einen Raum verdient, in dem Du Dich dafür nicht schämen musst, in dem Dein Körper sicher sein darf, Dein Herz weich werden darf und Deine Wahrheit wieder sprechen darf.
Von Herzen genährt beginnt dort, wo Du Dich selbst nicht mehr verlässt und genau dort beginnt Heilung.
Weil auch Du ein freies Leben verdienst. Voller Leben, jenseits Überleben.
Mein Warum ist nicht meine Geschichte.
Mein Warum bist DU.
Weil ich weiß, wie einsam dieser Weg sein kann.
Und weil Du ihn nicht alleine gehen musst.
Von Frau zu Frau.
Von Herz zu Herz.
In Liebe für Dich.
Deine Christine